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Villa de Mazo

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Im Osten der Insel La Palma liegt der Gemeindebezirk Villa de Mazo etwas südlich der Hauptstadt Santa Cruz de la Palma. Weit verstreute Ortschaften liegen auf Berghängen, die zur Inselmitte in Richtung des Naturparks Cumbra Vieja immer steiler werden. Villa de Mazo ist in der ganzen Region für sein lebendiges Kunsthandwerk bekannt.

Die Landwirtschaft ist nach wie vor die wirtschaftliche Haupteinnahmequelle. Kartoffeln, Gemüse, Obst und Wein werden hauptsächlich in Trockenfeldkulturen angebaut. Die Weinhänge reichen hinunter bis an die Ostküste der Insel. Die zahlreichen Sonnenstunden auf La Palma sorgen für einen hochwertigen Wein. Der Landwein, Vino del Pais, kann in der Bodega El Hoyo oder auch auf dem Wochenmarkt, probiert werden.

Am Wochenende sollte man dem Bauernmarkt El Marcadillo einen Besuch abstatten. Der Markt findet im Zentrum von El Pueblo neben der Kunsthandwerksschule statt. Der Bauernmarkt ist für hervorragenden Ziegenkäse, Honig, Wein, Likör und heimisches Obst und Gemüse bekannt. Während des Marktes sind auch die Türen der Kunsthandwerksschule, Escuela de Artesania, geöffnet. Handgearbeitete Produkte können sowohl auf dem Bauernmarkt als auch in der Schule erworben werden. Die Besucher haben die Möglichkeit, den Schülern bei ihren handwerklichen Tätigkeiten wie Weben, Töpfern, Schnitzen und Flechten, zuzuschauen. Am Fusse der steilen Gassen von Mazo liegt die historische Wallfahrtskapelle Iglesia de San Blas, die bereits 1512 geweiht wurde. In ihr sollen schon die Ureinwohner von La Palma getauft worden sein. Die kunstvoll verzierte Decke im Mudéjar-Stil sowie die Figur des Schutzheiligen San Blas können jedoch nur vor und nach der Messe besichtigt werden. Etwas außerhalb des Ortes liegt der Aussichtspunkt Morro Molinos, der einen wunderschönen Ausblick über die umliegenden Berghänge sowie die Küste bietet. Auffällig ist die große Anzahl an prächtigen Landsitzen und Herrenhäusern, die aus der Höhe zu sehen sind.

Ganz in der Nähe von Mazo liegt der Archäologische Park von Belmaco, in dem Felszeichnungen in einer Höhle zu sehen sind. Ein Informationszentrum wurde um die Fundstellen, die erst im achtzehnten Jahrhundert entdeckt wurden, errichtet. Auf zwei Etagen werden archäologisches Material, Fotos und Dokumente ausgestellt.



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