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Tazacorte

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Im Westen von La Palma liegt Tazacorte, der Kleinste der vierzehn Gemeindebezirke mit dem gleichnamigen Ort sowie dem Hafenstädten Puerto de Tazacorte. Aufgrund des fruchtbaren Bodens an diesem Küstenstreifen fühlten sich die spanischen Eroberer veranlasst, die Ortschaft zu errichten. Aus jener Zeit zeugen noch heute prächtige Herrenhäuser, die den Reichtum der Kaufleute und Zuckerhändler preisgaben. Heute ist das Landschaftsbild von riesigen Bananen-Plantagen geprägt, die sich über viele Kilometer entlang der Strasse nach Los Llanos de Aridane ziehen. Die Landwirtschaft gehört zu den wichtigsten wirtschaftlichen Ertragsquellen von Tazacorte.

Im Ortskern leben etwa 2800 Einwohner sowie rund 1500 Menschen in Puerto de Tazacorte. In der Altstadt von Tazacorte finden sich zahlreiche historische Häuser in typisch kanarischem Stil. In den verwinkelten, schmalen Strassen laden Cafés und Tapas-Bars zum Verweilen ein. Den Mittelpunkt des Städtchens bildet der Plaza de Espana, auf dem sich die Pfarrkirche Iglesia San Miguel Arcangel befindet.

Von Tazacorte ausgehend werden Wanderausflüge in den umliegenden Nationalpark Caldera de Taburiente angeboten. Als besonders lohnenswert gilt die Caldera des weltweit größten Senkkraters.

Sehr imposant wirkt der Fischerort Puerto de Tazacorte, der den größten Fischereihafen von La Palma besitzt. Der Hafen wird von einer aufragenden Steilküste, die typisch für die Westseite der Insel ist, umgeben. Im Gegensatz zu Tazacorte besticht Puerto de Tazacorte deshalb weniger durch seine architektonischen Sehenswürdigkeiten. Am Hafen befindet sich eine schöne Uferpromenade mit einigen Geschäften, die auf den Tourismus ausgelegt sind. Am Hafen werden Bootstouren zu den an der Küste befindlichen Höhlen angeboten. Die so genannten "Cuevas bonitas" (schöne Höhlen) sind vulkanischen Ursprungs und können mit einem Boot befahren werden. Sehr zu empfehlen sind auch die Fisch-Restaurants am Hafen, die den frisch zubereiteten Fisch anbieten.

Puerto de Tazacorte verfügt über einige kleine Sandstrände, die durch Wellenbrecher in den Buchten geschützt werden. Trotzdem kommt es besonders in den Wintermonaten zu einer starken Brandung, die nicht unterschätzt werden sollte. Noch gefährlicher sind die Unterströmungen, die im Westen der Insel auftreten. Durch den Sog können Badegäste auf das offene Meer hinaus getragen werden.



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