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Costa Teguise

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Costa Teguise galt früher als Vorzeigetouristenziel Lanzarotes. 1970 wurde hier vom spanischen Konzern Rio Tinto das Vorhaben in die Tat umgesetzt, die bislang kaum besiedelte, karge Gegend touristisch zu erschließen. Zunächst wurde inmitten des Planungsareals der Bau des heutigen Fünf-Sterne-Hotels Meliá Salinas verwirklicht. Danach realisierten der Architekt Fernando Higueras und Lanzarotes federführender Künstler César Manrique, der schon die Gartenanlagen und den Swimmingpool für das Hotel entworfen hatte, eine Reihe von zu den Hotelanlagen passenden Gebäuden und Touristenunterkünften, die in die die natürliche vulkanische Umgebung eingegliedert wurden. Da der erwartete Touristenboom Mitte der Siebziger Jahre jedoch ausblieb, wurden einige dieser Vorzeigebauten nie fertig gestellt oder blieben unbewohnt. Man wich daraufhin von den ehrgeizigen Bauplänen Manriques weitestgehend ab und baute die übrigen Häuser des Ortes im traditionellen weißen Stil der übrigen Inselarchitektur. Heute sind viele Häuser in Costa Teguise bereits eher gräulich und überholungsbedürftig. Dafür fehlen den Besitzern jedoch häufig die nötigen finanziellen Mittel.

Trotz dieser kleinen Schönheitsfehler hat Costa Teguise seinen Besuchern einige schöne Ecken zu bieten. Allen voran die wunderschönen Strände. Die hellsandige, vom Wind verwöhnte Playa de las Cucharas und die eher ruhige, schwarze und mit Palmen bewachsene Playa Bastián bilden dabei ein interessantes Gegensatzpaar. Möchte man einige sehenswerte Ecken entdecken, die einem nicht sofort auf den ersten Blick auffallen würden, empfiehlt es sich, einmal einen Blick in die Innenhöfe der unterschiedlichen Hotels des Ortes zu werfen. Im Innenhof des Hotel Salinas wird man beispielsweise von kleinen Springbrunnen, exotischen Pflanzen und kleinen Teichen mit darüber verlaufenden Brücken überrascht. Rings um das Areal sind kleine Bars, Restaurants, schöne Terrassen und eine Poolanlage aufgereiht.

In Costa Teguise findet man als Urlauber in fast allen Häusern und Straßen die in den Ferien gewünschte Ruhe. Lediglich zu Beginn der Avenida de las Islas Canarias sind eine Karaokebar, zwei Diskotheken und mehrere Nachtbars angesiedelt. Hier trifft sich das zumeist jüngere Urlaubervolk, um die eine oder andere kanarische Nacht durchzumachen. Von Ruhe kann in diesem Teil des Ortes darum eher weniger die Rede sein. In den größeren Hotelanlagen geht es vielfach mit leiser Pianomusik in den Bars beschaulicher zu. Wer abschalten und die Seele baumeln lassen möchte, findet dazu hier in jedem Fall die passende Gelegenheit.


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