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Touristeninfos

Einreisebestimmungen/ Zollbestimmungen




Wenn Sie aus Deutschland oder Österreich nach Teneriffa kommen, müssen Sie lediglich einen gültigen Personalausweis vorweisen können. Reisende aus der Schweiz brauchen einen gültigen Reisepass. Dauert Ihr Aufenthalt weniger als drei Monate, so benötigen Sie für die Kanareninsel kein Visum. Reisen Ihre Kinder ebenfalls mit, so sollte jedes Kind unter zehn Jahren einen gültigen Kinderausweis ohne, ab zehn Jahren dann mit Lichtbild mit sich tragen. Möchten Sie einen vierbeinigen Freund mit auf die Insel nehmen, so muss dieser über ein Gesundheits- und Tollwutimpfzeugnis vom Amtsarzt verfügen. Dieses sollte nicht älter als 15 Tage sein. Die letzte Impfung des Tieres darf dabei nicht länger als ein Jahr zurück liegen.

Bedingt durch die einheitlichen Bestimmungen des EU-Binnenmarktes entfallen im Reiseverkehr die Mengen- und Wertbeschränkungen für ausgeführte Waren weitestgehend. Nimmt ein EU-Reisender mehr als 800 Zigaretten, 90 Liter Wein, 110 Liter Bier oder zehn Liter hochprozentige Spirituosen mit auf die Rückreise nach Deutschland oder Österreich, so muss er lediglich sowohl beim spanischen, als auch beim deutschen oder österreichischen Zoll beweisen, dass diese Mengen für seinen rein persönlichen Bedarf bestimmt sind. Dann gibt es selbst bei solch großen Mengen in der Regel keine Probleme. Nicht-EU-Bürger, auch Reisende aus der Schweiz, dürfen nur 200 Zigaretten, einen Liter Alkohol und zwei Liter Wein mitnehmen. Alles andere muss verzollt werden. Für alle Reisende gelten zollrechtliche Beschränkungen bei der Mitnahme artengeschützter Tiere und Pflanzen ins eigene Heimatland. Hiervon sollte man also nach Möglichkeit besser absehen.

Die Einreise

Die meisten Urlauber kommen mit Charterfluggesellschaften, wie Thomas Cook, LTU, Aero Lloyd, Hapag Lloyd oder Air Berlin nach Teneriffa. Lininflüge werden mehrmals wöchentlich von der Fluggesellschaft Iberia ab Frankfurt /Main, Hamburg, Berlin, München, Zürich und Wien mit einmaligem Umsteigen in Madrid angeboten. Die Flugzeit von Frankfurt/ Main beträgt inetwa vier Stunden. Der überwiegende Teil der Flugzeuge landet im Süden der Insel auf dem Flughafen Reina Sofia. Einige wenige fliegen auch den zweiten Flughafen Los Rodeos im Norden an. Von dort aus wird zumeist der interinsulare Flugverkehr zwischen Teneriffa und den übrigen Kanareninseln abgewickelt. Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht fliegen wollen oder können, sowie solche, die mit dem eigenen PKW anreisen möchten, können einmal wöchentlich ab Cádiz vom spanischen Festland mit einem Fährschiff der staatlichen Linie Trasmediteránea nach Teneriffa übersetzen.

Finanzen

Teneriffa gehört, wie auch das spanische Festland, der Euro-Zone an. Als Deutscher oder Österreicher können Sie also bequem mit ihrer, von daheim gewohnten Währung bezahlen und müssen diese nicht mehr, wie zu früherer Zeit, in eine andere Währung umtauschen. Als Schweizer kann man in allen Banken und Postämtern seine einheimische Währung in Euros eintauschen. Zu viel Bargeld sollte man aber ohnehin am besten nicht mit ins Land nehmen, sondern statt dessen an einem der vielen Geldautomaten in den Städten mit seiner EC- oder Kreditkarte die im Urlaub benötigten Beträge abheben. Bei der Kreditkarte entfallen in der Regel auch die Bankgebühren, die bei einer Abhebung im Ausland mit der EC-Karte unter Umständen noch einmal erheblich ins Geld gehen können.

Trinkgeld

Zwar ist in Bars und Restaurants in der Regel der Service im Rechnungsbetrag enthalten, man kann jedoch nach einer freundlichen und zuvor kommenden Bedienung ein Trinkgeld von etwa zehn Prozent des Rechnungsbetrages obenauf schlagen. Obergrenze sind in etwa fünf Euro. Hat man sich lediglich an der Bar einen Drink genehmigt, so muss man normalerweise kein Trinkgeld auf den Zahlbetrag aufschlagen. Im Hotel sollte man den Zimmermädchen etwa fünf Euro pro Woche und den Gepäckträgern etwa 70 Cent pro Gepäckstück zukommen lassen. Im Restaurant des Hotels gibt man schließlich dem Oberkellner zu Beginn und zum Ende des Urlaubs eine angemessen hohe Entlohnung. Taxifahrern sollte man, je nach Länge und Dauer der Fahrt, etwa fünf bis zehn Prozent des Fahrpreises als Trinkgeld dazu geben.

Gesundheit



Zwischen Spanien, Deutschland und Österreich existiert eine Vereinbahrung darüber, dass Urlaubern im Falle einer Erkrankung die Möglichkeit gegeben wird, sich vor Ort auf Krankenschein behandeln zu lassen. (Für die Schweiz gelten Sonderegelungen.) Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherungen brauchen dafür im Urlaub lediglich das von ihrer Krankenkasse kostenlos erhältliche Formular E111. Dieses muss im Krankheitsfalle beim behandelnden spanischen Arzt oder im Krankenhaus vor Ort vorgelegt werden. Der Umtausch in spanische Krankenscheine ist durch diese Neuregelung nicht mehr nötig. Zusätzlich sollte man sicherheitshalber vor jeder Reise eine Auslands-Krankenversicherung abschließen, um im Notfall in Spanien einen Arzt eigener Wahl aufsuchen zu können. Vom behandelnden Arzt sollte man sich auf jeden Fall eine detaillierte Rechnung ausstellen lassen, um die Kosten später im Heimatland bei seiner Krankenkasse geltend machen zu können. In Spanien und damit auch auf den Kanarischen Inseln sind die hygienischen Verhältnisse und auch das Wasser aus den Leitungen weitestgehend in Ordnung. Generell sollte man das Leitungswasser jedoch nur zum Zähneputzen verwenden und es keinesfalls direkt aus der Leitung trinken. Dafür sollte man auf Quellwasser aus Flaschen zurück greifen. Bestimmte Impfungen sind für die Kanaren nicht vorgeschrieben, jedoch sollte die letzte Tetanus-Impfung noch keine fünf Jahre her sein. Sonnenbaden sollte man generell in den ersten Tagen nur sehr kurz, um sich zunächst einmal an die geänderte, intensivere Sonneneinstrahlung zu gewöhnen. Viele Urlauber unterschätzen die Sonne aufgrund der auf Teneriffa stets wehenden leichten Brise. Starke Haut schädigende Sonnenbrände und damit ein erhöhtes Hautkrebsrisiko können die Folge sein. In der Zeit zwischen elf und fünfzehn Uhr sollte man sich bevorzugt drinnen aufhalten und die Sonne meiden, da sie in dieser Zeit am intensivsten strahlt. Die Sonnencreme sollte für einen normalen Tag am Strand in etwa den Sonnenschutzfaktor 30 besitzen. Kinder und Erwachsene mit empfindlicher Haut sollten darüber hinaus auch bei Ausflügen abseits des Meeres einen Sonnenhut und lange Kleidung tragen, um der schädlichen Sonneneinstrahlung aus dem Weg zu gehen.

Auto & Verkehr

Die Verkehrsvorschriften auf Teneriffa ähneln denen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz vorherrschenden Regeln in vielerlei Hinsicht. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften beträgt 50 km/h, außerhalb davon 90 km/h. Auf Schnellstraßen sind 100 km/h und auf Autobahnen 120 km/h zugelassen. Mofoas dürfen generell nicht schneller als 40 km/h fahren. Sowohl auf den Vorder- wie auch auf den Rücksitzen besteht generelle Anschnallpflicht. Kinder unter zwölf Jahren dürfen grundsätzlich nur auf dem Rücksitz mitgenommen werden. Die allgemeine Grenze für den Genuss alkoholischer Getränke vor Fahrtantritt liegt generell auf den Kanaren bei 0,5 Promille. Telefonieren mit dem Handy ist während der Fahrt verboten, es sei denn, man hat eine Freisprecheinrichtung im Wagen installiert, mit deren Hilfe man Gespräche führen kann, ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen. Parken auf Behinderten-Parkplätzen ohne Behindertenausweis oder das Abstellen eines Fahrzeugen auf einem Zebrastreifen gelten ebenso, wie das Herauswerfen von den Verkehr behindernden oder brennenden Gegenständen aus dem Autofenster während der Fahrt als schwerer Verstoß gegen die Verkehrsordnung. Neben diesen unseren hiesigen Gewohnheiten und Regelungen ähnlichen Vorschriften gibt es unter den Tinerfeños auch einige besondere Umgangsweisen miteinander im täglichen Sraßenverkehr. So zeigt ein Fahrer, indem er die linke Hand aus dem Seitenfenster streckt, dem Hintermann an, dass er vor sich einen Fußgänger die Straße überqueren lässt. Schaltet ein Fahrer das linke Blinklicht auf Dauerbetrieb, so signalisiert er dem Hintermann ein Hindernis oder ein Stauende. Das rechte Blinklicht wird dagegen höchst selten oder auch gar nicht benutzt. Wenn ein Fahrer nach rechts abbiegen will, wird er in der Regel einfach langsamer und ordnet sich rechts ein. Der Blinker wird für ein solches Manöver nicht extra gesetzt. An Straßenkreuzungen, bei denen die Vorfahrt nicht eindeutig geregelt ist, sollte man lieber mit der nötigen Vorsicht heran fahren, da viele Tinerfeños nicht darauf achten, ob sie nun vorfahrtberechtigt sind oder nicht. Zumeist beschleunigen sie ihr Auto einfach und überlassen den Rest dem lieben Gott. Generell sollte man sich als Urlauber jedoch durch das eigentümlichen Vekehrsverhalten der Einheimischen nicht vom Autofahren abhalten lassen. Um ein Auto am Flughafen oder in einer der größeren Städte mieten zu können, muss man mindestens 21 Jahre alt sein und man benötigt einen normalen, nationalen Führerschein, in dessen Besitz man bereits seit mindestens zwei Jahren sein sollte. Bevor man einen Vertrag für einen Mietwagen unterschreibt, sollte man sich über die Beschaffenheit des Wagens, mögliche Mängel und eventuelle zusätzliche Kosten im Schadensfall informieren. So ist man von vorn herein gegen spätere böse Überraschungen gewappnet. Ist man per Fähre und eigenem Auto nach Teneriffa gekommen, so sollte man bei Bedarf für sein Fahrzeug eine europäische grüne Versicherungskarte vorlegen können. Sind all diese Voraussetzungen erfüllt, steht einer herrlichen Inseltour auf vier Rädern bereits nichts mehr im Wege.

Bus und Taxi

Teneriffa hat ein hervorragendes Busliniennetz, durch das man bequem und preisgünstig mehrmals am Tag von Ort zu Ort kommen kann. Die größte Busgesellschaft heißt TITSA. Daneben gibt es auch noch eine ganze Reihe kleinerer privater Busunternehmen. In allen größeren Städten unterhält die TITSA Busbahnhöfe und hat ein gut ausgebautes Streckennetz. Die Busse sind gut und modern ausgestattet. Haltestellen erkennt man an rot-blaunen Schildern mit einen großen P für parada (Haltestelle) in der Mitte. Für Urlauber empfiehlt es sich, eine Bonuskarte der TITSA zu kaufen. Mit ihr kann man über einen längeren Zeitraum in einem ausgewiesenen Gebiet mit dem Bus fahren und spart dabei gegenüber einzelnen Fahrkarten eine Menge Geld. Busse heißen auf Teneriffa nicht, wie auf dem spanischen Festland, "autobús", sondern werden, wie in Südamerika üblich, "guagua" genannt. Das Wort ist ein Mitbringsel von einstigen Rückwanderern aus dem südamerikanischen Raum. Mittlerweile ist es auf den Kanaren als Bezeichnung für das öffentliche Transportmittel überall geläufig. Taxis sind auf Teneriffa alle mit Taxametern ausgestattet. Achten Sie darauf, dass das Taxameter bereits zu Beginn Ihrer Fahrt eingeschaltet wird und bleibt. An manchen größeren Taxiständen sind die Taxipreise pro Kilometer auf einem Schild für jedermann ersichtlich ausgewiesen. Ist das an dem Taxistand, an dem Sie zusteigen, nicht der Fall, bitten Sie den Fahrer um seine Preisliste. Bei längeren Touren handeln Sie den Preis mit dem Fahrer am besten schon vor der Fahrt aus. Gepäckstücke kosten in der Regel extra, ebenso längere Wartezeiten des Fahrers und Nachtfahrten.

Kriminalität

Auf Teneriffa hat die Zahl der Taschendiebstähle und Handtaschenraube in den vergangenen Jahren vor allem wegen der steigenden Arbeitslosigkeit und dem damit verbundenen immer häufiger vorkommenden Alkohol- und Drogenmissbrauch stark zugenommen. Geldbörsen sollten Sie deshalb grundsätzlich nicht in der Gesäßtasche oder in der Brusttasche Ihrer Kleidung aufbewahren. Langfinger haben so sonst vor allem auf den belebten Märkten oder in vollen Fußgängerzonen leichtes Spiel. Handtaschen oder Kameras sollten Sie am besten fest in der Hand und nicht lose über der Schulter tragen. So machen Sie möglichen Dieben ganz besonders das Leben schwer. Zum Strand sollten Sie lediglich etwas Kleingeld und auf keinen Fall Ihre teuren Wertsachen mitnehmen. Diese gehören eindeutig, am besten für die gesamte Zeit Ihres Urlaubs, in den Hotelsafe. Ebenso sollten Sie in Ihrem Auto keine Wertsachen mitführen oder diese möglicherweise sogar offen sichtbar hinter der Frontscheibe oder auf einem der Vordersitze liegen lassen. Damit locken Sie mögliche Diebe geradezu unwiderstehlich an. Selbst der Kofferraum sollte keine wertvollen Gegenstände enthalten, denn es kommt nicht selten vor, dass auch dieser von Dieben während der Abwesenheit der Autobesitzer aufgebrochen wird. Werden Sie am Strand oder in der Fußgängerzone von Händlern angesprochen, die Ihnen günstig "wertvolle" Schmuckstücke anbieten möchten, so sollten Sie in höflichem, aber bestimmten Ton ablehnen. Zumeist handelt es sich bei solchen vermeintlichen Schmuckschnäppchen um billige, wertlose Imitate, die entweder aus Afrika oder aus Asien stammen. Ihre Papiere sollten Sie ebenfalls an einem sicheren Ort, wie einem Zimmersafe oder dem Hotelsafe aufbewahren. Eine mitgeführte polizeilich beglaubigte Ausweiskopie gilt für den Fall, dass Sie sich ausweisen müssen, auch bei der Polizei oder im Konsulat, als adäquater Ausweisersatz.


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