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Flora und Fauna

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Mit zahlreichen endemischen, spezialisierten Pflanzen gestaltet sich die Flora der Insel Gran Canaria äußerst vielfältig. Die landschaftlichen Höhenunterschiede sind auch an den Gewächsen erkennbar, die sich an das besondere Klima angepasst und stets weiterentwickelt haben.

Der Lorbeerwald fand im Norden Gran Canarias in Gebieten mit höherer Luftfeuchtigkeit und gemäßigten Temperaturen einen idealen Nährboden. Leider findet man ihn heute fast nur noch im Naturschutzgebiet bei Moya, da die meisten Lorbeerbäume abgeholzt wurden. Die kanarische Kiefer ist jedoch in großen Gebieten vorzufinden. Mit ihren ungewöhnlich langen Nadeln kann sie die Feuchtigkeit aus den Passatwolken filtern und so problemlos auch regenarme Zeiten überstehen. Die gefilterte Feuchtigkeit tropft in Form von Wasser auf den Boden und versorgt somit auch Stauseen und Quellen, die für die Bewässerung von Nutzpflanzen, wie Bananenstauden, Mangos und Orangen, dringend gebraucht werden.

Im wärmeren Süden und Westen der Vulkaninsel haben nur trockenresistente Pflanzen eine Chance zu überleben. Agaven und Feigenkakteen, die in ihren dicken Blättern Wasser speichern können, um auch extrem trockenen Zeiten zu trotzen, wurden aus Amerika importiert. Aber auch einige einheimische Wolfsmilchgewächse fühlen sich im Süden Gran Canarias sehr wohl. An den südlichen Hängen zieren zahlreiche Palmen die Landschaft und lassen sehr schnell Urlaubsfeeling aufkommen.

Die Tierwelt auf Gran Canaria ist weniger vielseitig. Es sind hauptsächlich Nutztiere, wie zum Beispiel Ziegen, Kühe, Esel, Schafe und Pferde, die hier anzutreffen sind. Sonst gibt es, außer Fledermäusen, eigentlich keine weiteren Säugetiere auf der Insel. Vogelliebhaber kommen da schon eher auf ihre Kosten. So kann man Turmfalken, Bussarde und Krähen, sowie Kanarienvögel in ihrer Wildform beobachten. In den ländlichen Regionen Gran Canarias leben Eidechsen, Laubfrösche und Geckos, die der Urlauber vielleicht bei einer Wanderung antreffen kann. Die Insekten auf der Insel präsentieren sich mit rund 1.000 Arten hingegen sehr vielseitig und bunt. Lästige Mücken gibt es aber kaum und Wespen, zur Freude der Urlauber, überhaupt nicht.

Die Unterwasserwelt rund um die Vulkaninsel ist an Arten- und Farbenreichtum kaum zu überbieten. Vor der Küste tummeln sich Delfine und verschiedene Hai- und Walarten. Bei einem Tauchgang kann der Urlauber Tintenfische, Rochen, Muränen und Thunfische in ihrem natürlichen Lebensraum hautnah erleben.

Die Insel Gran Canaria ist mit abwechslungsreichen, ursprünglichen Landstrichen und einer äußerst vielfältigen Vegetation ein ideales Reiseziel für Naturliebhaber und Aktivurlauber.



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